Donnerstag 23 Feb 2012
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Zucht

Zuchtziel / Verantwortung

Als Züchter sehen wir die drei großen Verantwortungsteile bei uns:

  1. bestmögliche genetische Verpaarungen, mit dem Zuchtziel, gesunde Picards zu züchten. Beide Elterntiere werden auf HD geröngt und auf PRA und RD untersucht. Eowyn und Lúthien haben beide eine HD- A, d.h. eine HD- freie Hüfte und keine PRA und RD.
  2. Welpenaufzucht unter optimalen Bedingungen
    Die Welpenprägung und Sozialisierung ist für uns die wichtigste Komponente für einen erfolgreichen Start in ein glückliches Hundeleben. Die Welpen wachsen bei uns im Haus und Garten auf und gewöhnen sich von Anfang an, an die verschiedensten Geräusche, Situationen und dem alltäglichen Alltagstrubel. Ab der 4. Lebenswoche stehen ihnen nicht nur das Wurflager mit Welpengelände innen, sondern auch das Aussengelände mit Wiese, Holz- und Steinböden zur Verfügung, sowie jede Menge Spielmöglichkeiten, die zum Ausprobieren und Erkunden einladen. Viele Besucher sollen den Tagesablauf bereichern. Damit unsere Welpen auch mit kleinen Menschen Kontakte knüpfen können, haben die Kinder unserer Freunde und Nachbarn (Jannis, Ronja, Lilith, Clemens, Anna und Lina) bereits schon regelmäßige Besuche zur Unterstützung in der Sozialisierungsphase versprochen.
  3. Vermittlung und Weitergabe der Welpen an die „Idealfamilie“
zucht_bild

Die Hüftdysplasie oder Hüftgelenksdysplasie (HD) ist eine Fehlentwicklung des Hüftgelenks. Betroffen sind sämtliche Hunderassen, wobei großwüchsige Rassen das Krankheitsbild besonders häufig ausbilden.

Die generalisierte Progressive Retina Atrophie (gPRA, bezeichnet ein fortschreitendes Absterben der gesamten Netzhaut des Auges) ist eine erblich bedingte Augenerkrankung, die viele Hunderassen betrifft. Es ist ein kontinuierlich fortschreitendes Augenleiden, welches im Endstadium immer zur Erblindung des Hundes führt. Die PRA ist nicht behandelbar oder heilbar. Die Krankheit kommt bei vielen Rassehunden und Mischlingen vor.

Die Retinadysplasie (RD) ist eine Fehlbildung der Netzhaut, die im Allgemeinen angeboren ist. Mehrere unterschiedliche Formen existieren mit unterschiedlicher Ausprägung. Nur die schwerwiegenden Veränderungen führen zu einer wahrnehmbaren Seheinschränkung des Hundes. Eine Therapie ist nicht bekannt. Im Rahmen von regelmäßigen Untersuchungen auf erbliche Augenerkrankungen bei Zuchttieren wird jedoch darauf geachtet. Man sollte mit betroffenen Tieren folglich nicht weiter züchten.